Forretningsbetingelser2018-11-15T11:21:44+00:00

Geschäftsbedingungen für November First’s Handelsplattform

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („Bedingungen“) gelten für alle Gewerbetreibenden, die in Dänemark ansässig sind, und die von November First A/S („November First®“) gemäß On-Boarding-Prozess der Gesellschaft zugelassen wurden unter anderem in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Bundesgesetz zur Verhinderung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung im Finanzmarkt („Geldwäschegesetz“).

Die Bedingungen, die ab dem 1. März 2018 gelten, stehen auf www.novemberfirst.dk zur Verfügung.

November First („die Handelsplattform“) darf nur für gewerbliche Zwecke verwendet werden. Bevor ein Gewerbetreibender („Kunde“) die Handelsplattform verwenden kann, müssen die Bedingungen vom Kunden in Zusammenhang mit dem Eingehen der Kundenbeziehung mit November First angenommen werden. Eine Kundenbeziehung gilt dann als eingegangen, wenn November First den Kunden genehmigt hat.

Wenn der Kunde die Bedingungen akzeptiert, akzeptiert der Kunde unter anderem, dass von den Bestimmungen im Gesetz Nr. 652 vom 8. Juni 2017 über Zahlungen abgewichen wurde in Übereinstimmung mit § 6, Absatz 3.

1.Betreiber der Handelsplattform

Betreiber der Handelsplattform ist:

November First A/S
Strandgade 98, 3. sal
1401 København K
USt-IdNr. DK37367605
FT-Nummer bei der dänischen Finanzaufsicht: 22017

November First ist als Zahlungsinstitut gemäß § 9 im Gesetz über Zahlungen zugelassen und unterliegt der dänischen Finanzaufsicht.

2.Abschluss eines Vertrages

Der Kunde beantragt über die unternehmenseigene Website www.novemberfirst.at bei November First A/S Kunde zu werden. Wenn sich der Kunde registriert hat mit

  • Heimatland des Antragstellers,
  • USt-IdNr. des Antragstellers,
  • Vollständiger Name des Antragstellers,
  • E-Mail des Antragstellers,
  • Telefonnummer des Antragstellers,

wird eine E-Mail an den Kunden mit den Login-Daten für die Handelsplattform gesendet. Der Kunde muss sich dann einloggen und identifizieren und die wirtschaftlichen Eigentümer durch das Hochladen einer Bild-ID für jeden wirtschaftlichen Eigentümer legitimieren. Die vorliegenden Bedingungen sind auch durch den Kunden zu bestätigen, repräsentiert durch eine Person mit ordnungsgemäßer Vollmacht. Darüber hinaus muss der Kunde den Zweck der Geschäftsbeziehung und das beabsichtigte Geschäftsvolumen (Währungsfluss) angeben.

Sobald der Kunde im Bewerbungsprozess die erforderlichen Informationen abgegeben hat, entscheidet November First, ob der Kunde die Kriterien erfüllt, um als Benutzer von November First genehmigt zu werden. November First wird das Vertragsverhältnis schriftlich per E-Mail bestätigen.

Der Kunde wird gebeten, einen Benutzer zu benennen, der als Administrator des Kunden auf November First auftritt. Der Administrator wird für die Verwaltung der Benutzer des Kunden auf November First verantwortlich sein, einschließlich aber nicht beschränkt auf das Erstellen neuer Benutzer und die Zuteilung von Rechten an diese. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass der Administrator berechtigt ist, und zum Beispiel die nötigen Vollmachten hat, um die Rolle als Administrator wahrzunehmen.

3.Leistungen

3.1  Was ist November First?

November First ist ein Internet-Zahlungsdienst, der den Kunden teils den Währungsumtausch bei Überweisungen zwischen Konten in Fremdwährung ermöglicht und teils die Zahlung von Rechnungen in Fremdwährung an sowohl dänische als auch ausländische Zahlungsempfänger ermöglicht (Hauptleistung).

November First bietet somit Währungsumtausch sowie eine Überweisung des umgetauschten Betrags an. Der Währungsumtausch erfolgt entweder direkt über ausgewählte Finanzbuchhal-tungssysteme mit entsprechender Schnittstelle oder über die Handelsplattform von November First.

Beim Umtausch direkt in einem Finanzbuchhaltungssystem bietet November First
dem Kunden einen Wechselkurs auf der Grundlage der vom Kunden angegebenen Währung und der Betragshöhe an. Sofern der Kunde den Kurs akzeptiert, wird ein Geschäft durchgeführt und die notwendigen Transaktionen werden direkt über die Schnittstelle zum Finanzbuchhaltungssystem des Kunden durchgeführt.

Der Kunde überweist dann den vereinbarten Betrag in der vereinbarten Währung auf ein von November First angewiesenes Konto bei einer Bank. November First führt dann die Überweisung in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Kunden durch.

November First arbeitet mit ausgewählten Finanzinstituten zusammen, die Wechselkurse für November First zur Verfügung stellen. Diese Wechselkurse werden dann an den Kunden mit November Firsts marginalem Marge weitergegeben. Die ausgewählten Finanzinstitute führen Überweisungen im Auftrag von November First über die üblichen Geldtransfersysteme wie SWIFT an den Endempfänger aus. November First arbeitet nur mit Finanzinstituten, die die erforderlichen Lizenzen und Genehmigungen der Behörden in ihrem Heimatland haben.

November First kann die Funktionalität der Handelsplattform verändern und anpassen, sofern es nicht einer der Hauptleistungspflichten betrifft.

Eine weitere Beschreibung der Handelsplattform finden Sie unter www.novemberfirst.at.

3.2  Vertrag über die Durchführung von Geldüberweisungen und Zahlungstransaktionen

Alle Transaktionen mit November First können nur über November First entweder direkt über ausgewählte Finanzbuchhaltungssysteme, für die eine Schnittstelle besteht, oder über das Handelsportal von November First durchgeführt werden.

Jede Anweisung, die vom Kunden über November First gesendet wird, gilt nur dann als empfangen und es ist erst dann ein gültiger, verbindlicher Vertrag zwischen November First und dem Kunden zustande gekommen, wenn eine solche Anweisung von November First als durchgeführt registriert und von November First gegenüber dem Kunden durch elektronisches Senden einer Abrechnungs-/Auftragsbestätigung, die automatisch auf dem Bildschirm angezeigt wird, bestätigt wird.

November First definiert eine obere Betragsgrenze für offene Positionen pro Kunde. Dies ist notwendig für das Risikomanagement von November First.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Fehler in den Transaktionspreisen auftreten, die von November First angegeben werden. In solchen Fällen und unbeschadet aller anderen Rechte, die November First nach dänischem Recht haben sollte, ist November First nicht durch einen geschlossenen Vertrag gebunden (ganz gleich, ob bestätigt oder nicht von November First) zu einem Preis:

i        bei dem November First gegenüber dem Kunden dokumentieren kann, dass er zum Zeitpunkt        der Transaktion falsch wäre, oder

ii        dem Kunden als fehlerhaft bekannt war oder hätte bekannt sein müssen zum Zeitpunkt der Transaktion.

In den obengenannten Situationen behält sich November First das Recht vor, spätestens zum Ende des ersten kommenden Banktages oder nach dem Abschluss der Vereinbarung über eine Transaktion, entweder das Geschäft zu stornieren oder den Handelspreis zu dem Preis zu korrigieren, mit dem November First selbst den Handel absicherte, alternativ zu einem historischen Marktpreis.

3.3  Durchführung von Geldüberweisungen und Zahlungstransaktionen

Wünscht der Kunde, eine Überweisung oder eine Zahlungstransaktion durchzuführen, muss
sich der Kunde bei November First durch Eingabe von Kundennummer, Benutzername und persönliches Passwort einloggen.

Bei der Zahlung von Rechnungen oder Überweisungen in Fremdwährungen muss der Kunde
folgende Informationen in November First entweder über das Finanzsystem oder über das Handelsportal angeben:

Daten von einem bereits erstellten Kunden wählen oder Folgendes angeben:

  • Bankkonto in der Basiswährung des Kunden
  • Handelstag
  • Name des Empfängers
  • eine IBAN-Nummer oder die Kontonummer des Endempfängers in dessen Bank als Kundenidentifikator November First ist nicht zum Abgleich des Empfängernamens und des IBANs verpflichtet. Wenn der Kunde sowohl IBAN und BIC eingegeben hat und diese nicht übereinstimmen, wird November First die IBAN verwenden, um zu entscheiden, an welche Bank das Geld überwiesen werden soll. Kann November First die Überweisung nicht durchführen, weil der IBAN falsch eingegeben wurde, wird der Zahlungsauftrag zurückgewiesen und der Kunde verständigt.
  • BIC-Code der Bank des Empfängers
  • Betrag
  • Währung
  • Wählen Sie, alle Gebühren der Transaktion. Wenn das nicht ausgewählt ist, zahlt der Zahler alle Gebühren in seiner Bank und der Empfänger alle Gebühren in seiner Bank.
  • Mitteilung an den Empfänger (optional)
  • Die Adresse des Empfängers (nur wenn IBAN-Nummer nicht verwendet wird – Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Land).

Die obengenannten Informationen über den endgültigen Zahlungsempfänger können automatisch in Systemen generiert werden, in die November First integriert ist, sofern sie im Finanzbuchhaltungssystem des Kunden erstellt wurden und die Zahlung darüber erfolgt.

Wenn der Kunde seine Anweisungen über das Einholen des Preises für eine bestimmte Währung abgesendet hat, holt November First einen Preis für die nachgefragte Währung bei seinen Geschäftspartnern ein. Der Kunde erhält dann den vorteilhaftesten Wechselkurs, den der Kunde dann akzeptieren kann.

Sobald der Kunde den Umtausch akzeptiert hat, muss der Kunde gemäß Zahlungsanweisung den vereinbarten Betrag an ein von November First angewiesenes Bankkonto überweisen.

November First wird danach den Umtausch und die Überweisung gemäß Anweisungen des Kunden vornehmen.

Wenn eine Transaktion abgeschlossen ist, werden folgende Informationen automatisch in der Handelsplattform erzeugt und auf dem Bildschirm gezeigt. Die Informationen werden immer wieder unter der „Zahlungsübersicht“ zu finden sein:

  • Betrag und Währung an Empfänger
  • Wechselkurs
  • Betrag in Basiswährung
  • Gebühr
  • Mitteilung an den Begünstigten
  • Informationen über den Begünstigten

3.4  Durchführungsdauer

Transaktionen ins Ausland werden von November Firsts Korrespondenzbank gemäß den „Cutoff“-Zeiten von November First, die auf www.novemberfirst.at zugänglich sind, zur Verfügung gestellt Der Empfänger der Transaktion erhält den Betrag zu den geltenden Regeln und Praktiken in dem Land zur Verfügung gestellt, wo sich die Empfängerbank befindet.

Nach Durchführung von Transaktionen ins oder vom Ausland sind Bankfeiertage vorbehalten sowohl im Absender- als auch im Empfängerland sowie lokale Standards und Praktiken in Bezug auf die Abwicklung und Berechnung der Zinsen in den jeweiligen Devisenmärkten.

3.5  Vollmacht und Betragsgrenzen

Der Kunde ist verpflichtet, November First durch das Handelsportal über die Personen zu informieren, denen vom Kunden eine Vollmacht erteilt wurde, um November First Anweisungen im Namen des Kunden zu geben. Diese Informationen werden im Zusammenhang mit der Erstellung der Kundenbeziehung gegeben und es können gleichzeitig Betragsgrenzen in DKK für jeden einzelnen Vollmachtsinhaber vereinbart werden. Sofern der Kunde eine Vollmacht widerrufen, den Umfang einer Vollmacht ändern, oder einer anderen Person eine Vollmacht geben möchte, um im Namen des Kunden Anweisungen zu geben, ist dies November First über das Handelsportal mitzuteilen. November First ist in Übereinstimmung mit gewöhnlichen Vollmachtregeln dazu berechtigt, Weisungen von einer jeden Person zu erhalten, der der Kunde eine Vollmacht erteilt hat, sowie Personen, die als solche auftreten.

3.6  Informationen, die zur Verfügung gestellt werden

Im Zusammenhang mit einer Transaktion wird November First folgenden Informationen dem Kunden zur Verfügung stellen:

  •    Bestätigung auf Abschluss einer Transaktion mit den Informationen, die oben in Punkt 3.3 aufgeführt sind
  •    Ändern des Status der Zahlung bei Eingang des vereinbarten Betrages vom Kunden
  •    Benachrichtigung, dass die Abwicklung der Transaktion von November Firsts Kooperationspartner abgeschlossen wurde

Der Kunde hat freien Zugang zu einer aktualisierten Liste der durchgeführten Transaktionen des Kunden in November Firsts Handelsportal, wo der Status jeder Transaktion hervorgeht.

Der Kunde hat jederzeit während des Vertragsverhältnisses das Recht, die Herausgabe der Bedingungen auf Papier oder einem anderen dauerhaften Medium zu verlangen.

3.7  Die Kontrolle der Transaktionen durch den Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, kontinuierlich eingegangene Transaktionen mittels Bestätigungen, Abrechnungsberichten und/oder November Firsts Übersicht über durchgeführte Transaktionen auf dem Handelsportal zu überprüfen. Wenn unautorisierte oder fehlerhafte Einträge in der Liste erfolgt sind, muss der Kunde unverzüglich und spätestens einen Monat nach Durchführung der Transaktion dies bei November First reklamieren, um sein Einspruchsrecht zu wahren. November First wird auf Verlangen des Kunden den Zahlungsvorgang zurückverfolgen und den Kunden über das Ergebnis unterrichten. Eine Transaktion, die unberechtigt oder fehlerhaft erfolgt ist, wird soweit vernünftigerweise zumutbar und möglich, rückgängig gemacht, sofern eine Beschwerde rechtzeitig vorliegt.

3.8  Sonstige Verpflichtungen des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, zur Verfügung gestellte Informationen über das Handelsportal aktualisiert zu halten, einschließlich der Adresse, Kontroll- und Eigentümerstrukturen, Kontonummern (einschließlich SWIFT und IBAN) Kontaktdaten, Name des Administrators und Vollmachten.

Der Kunde ist verpflichtet, Passwörter geheim zu halten und dafür zu sorgen, dass diese an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, zu dem nur Administrator und Vollmachtsinhaber Zugang haben. Der Kunde muss auch sicherstellen, dass Dritte keinen Zugriff auf November First über das Finanzbuchhaltungssystem des Kunden oder die Handelsplattform haben. Der Kunde ist verantwortlich für alle erteilten Aufträge und für die Richtigkeit aller Informationen, die über das Finanzbuchhaltungssystem des Kunden oder das Handelsportal mithilfe des Namens des Kunden, Passwort oder anderen persönlichen Identifikationsmitteln gesendet werden, die zur Identifizierung des Kunden dienen.

Der Kunde ist nicht dazu berechtigt, die ganze oder Teile der mit November First und www.novemberfirst.at verbunden Software zu vermieten, zu leasen, zu lizenzieren oder zu kopieren. Des Weiteren gewährleistet der Kunde, dass jeder Benutzer damit einverstanden ist, nicht zu verletzen, zurückzuentwickeln, dekompilieren, zu zerlegen oder auf andere Weise die Software auf einer normal lesbaren oder maschinenlesbareren Form zu konvertieren, und der Kunde garantiert auch, davon Abstand zu nehmen, andere dabei zu unterstützen.

Der Kunde ist damit einverstanden, November First nicht für illegale Aktivitäten zu verwenden, zum Beispiel um Transaktionen durchzuführen, die gegen das Geldwäschegesetz verstoßen. Der Kunde darf auch keine Viren oder andere bösartigen Codes an November First oder andere von November First betriebene Dienste übertragen. Darüber hinaus darf der Kunde nur eigene Login-Daten verwenden.

Der Kunde ist selbst verantwortlich für alle Aktivitäten, die beim Login des Kunden in November First erfolgen.

Wenn das Passwort dreimal falsch eingegeben wird, dann wird der Zugang zu November First automatisch gesperrt. Ein neues Passwort kann durch den Zugriff auf www.novemberfirst.dk bestellt werden.

3.9  Ablehnungen von Zahlungsaufträgen

November First darf die Ausführung eines autorisierten Zahlungsauftrages, ablehnen, wenn

  1. es sind nicht alle im Rahmenvertrag gemäß Punkt 3.3 festgelegten Bedingungen erfüllt; oder
  2. die Ausführung würde gegen eine gemeinschaftsrechtliche oder innerstaatliche Regelung oder gegen eine gerichtliche oder verwaltungsbehördliche Anordnung verstoßen; oder
  3. es besteht der begründete Verdacht, dass die Ausführung für den Zahlungsdienstleister eine strafbare Handlung darstellen würde.

4.Preise und Gebühren

4.1  Wechselkurse und Margen

November First kann mit verschiedenen Finanzinstituten Vereinbarungen treffen, die regelmäßig Wechselkurse für Kunden von November First zur Verfügung stellen. November First wird eine Marge auf die angebotenen Wechselkurse aufschlagen. November First wird dem Kunden stets den vorteilhaftesten Kurs zur Durchführung einer Transaktion anbieten.

November First wird den Kunden immer über den vereinbarten Wechselkurs bei Abschluss einer Transaktion informieren.

4.2  Gebühren

November First erhebt eine Transaktionsgebühr auf seinem Teil der einzelnen Transaktionen. November First wird den Kunden stets darauf hinweisen und die Höhe der Gebühr im Zusammenhang mit der Einigung über eine Transaktion angeben.

Meistens werden die Kosten verteilt, sodass der Auftraggeber die Kosten für November First und der Empfänger die Kosten für seine Bank übernimmt. Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn die Transaktion über mehrere Banken läuft. November First kann anbieten, dass der Auftraggeber die möglichen Kosten des Empfängers im Ausland zahlt.

November First wird jedoch eine geringfügige Verwaltungsgebühr erheben, wenn eine Transaktion von einer Korrespondenzbank abgelehnt wird wegen falscher Abwicklungsinstruktionen abgegeben vom Kunden. Die Gebühr wird von der Zeit berechnet werden, die von November First zum Lösen des Problems aufgewendet wird basierend auf einem festen Stundensatz, der aus November Firsts Preisliste hervorgeht, die im Handelsportal von November First zu finden ist.

Wenn der Kunde den vereinbarten Betrag weder auf das mit November First vereinbarte Konto überweist noch pünktlich überweist, wird November First den vereinbarten Handel rückgängig machen und der Kunde muss November Firsts mögliche Wechselkursverluste bei der Transaktion und eine Gebühr zahlen, die aus November Firsts Preisliste in November Firsts Handelsportal hervorgeht.

4.3  Zahlung für Dienstleistungen

Zusätzlich zu dem, was an besonderen Vereinbarungen getroffen wird, kann November First sich Dienstleistungen, die es für den Kunden ausführt, bezahlen lassen. Dies gilt auch für Anfragen von Behörden oder von anderen über das Engagement des Kunden, wo November First verpflichtet ist, zu reagieren.

Der Preis wird als Prozentsatz berechnet oder ausgehend von den Standard-Stundensätzen von November First. Eine Preisliste über die aktuellen Stundensätze ist im Handelsportal von November First verfügbar.

4.4  Zinsen und Provisionen

November First ist nicht dazu verpflichtet:

  •   Zinsen auf Guthaben zu Gunsten des Kunden oder auf einen anderen Betrag, den der Kunde auf einem Konto von November First stehen haben sollte, zu zahlen, oder
  •   Zinsen gegenüber dem Kunden abzurechnen, die November First in Verbindung mit solche Summen oder in Verbindung mit einer Vereinbarung erhalten hat.

5.Kommunikation

5.1  Elektronische Mitteilungen

Gemäß diesen Bedingungen kann November First in elektronischer Form mit dem Kunden kommunizieren. Die gesamte Kommunikation erfolgt über das Handelsportal von November First oder per E-Mail. Ausnahmen sind jedoch Daten, die gemäß der gegenwärtigen Gesetzgebung per Brief oder auf andere Weise gesendet werden sollen.

5.2  Sprache

November First behält sich das Recht vor, mit seinen Kunden in sowohl Dänisch, Englisch als auch Deutsch zu kommunizieren.

6.Die Akzeptanz von Marktrisiken, Systemausfällen usw.

6.1  Preisschwankungen

Der Kunde erkennt, versteht und akzeptiert, dass:

  • wenn der Kunde November First anweist, eine Transaktion einzugehen, ist jeder Gewinn oder Verlust aus Wechselkursschwankungen usw. ausschließlich Verantwortung und das Risiko des Kunden, und
  • der Kunde garantiert, dass der Kunde bereit und in der Lage ist, finanziell und auch sonst das Risiko beim Handel mit spekulativen Investitionen zu übernehmen.

6.2  Verzögerung

November First bietet dem Kunden Preise in Echtzeit basierend auf Angeboten gesammelt von Partnern von November First an. Durch verzögerte Übertragung zwischen dem Kunden und November First kann sich ein Preis, der von November First angeboten wird, geändert haben, bevor ein Auftrag vom Kunden bei November First eingeht. Wenn November First dem Kunden automatische Auftragsausführung anbietet, hat November First das Recht, den Preis zu ändern, wonach der Auftrag des Kunden zum Marktwert des Zeitpunkts ausgeführt wird, an dem der Auftrag eingegangen ist.

6.3  Technische Störungen

November First übernimmt keine Haftung für die Verluste, Kosten oder Aufwendungen des Kunden, die dem Kunden aufgrund von Störungen im System, Übertragungsfehlern oder Verzögerungen oder ähnlichen technischen Fehlern entstehen, es sei denn, November First hat grobe Fahrlässigkeit im Zusammenhang hiermit bewiesen.

November First haftet nicht für indirekte Verluste des Kunden aufgrund von Fehlern im System, Übertragungsfehlern oder Verzögerungen oder ähnlichen technischen Fehlern.

6.4  Verwendung von Korrespondenzbanken

Bei Durchführung einer Auslandsüberweisung ist die Korrespondenzbank von November First im Ausland nicht unbedingt die gleiche Bank wie die Bank des Überweisungsempfängers. In einigen Fällen nutzt November First ausgewählte Korrespondenzbanken und internationale Clearingsysteme, um die Transaktionen durchzuführen.

Ganz gleich, ob der Kunde, November First oder dessen Partner die Korrespondenzbank auswählen, haftet November First nicht für eventuelle Fehler der verwendeten Bank oder für deren Solvenz. Die Gesetze, Sitten und Bedingungen, die für November Firsts Vertrag mit der ausländischen Bank gelten, gelten auch für den Kunden.

7. Haftung des Kunden

Sofern der Kunde in betrügerischer Absicht gehandelt hat, November First nicht über unregelmäßige oder nicht autorisierte Verwendung von November First Plattform unterrichtet oder seine Verpflichtungen im Zusammenhang mit einer Transaktion nicht erfüllt hat, ist November First dazu berechtigt, vom Kunden Schadenersatz für Verluste zu fordern, die November First in Folge dessen entstehen.

Der Kunde haftet gegenüber November First in Bezug auf und für Transaktionen, die durch Verwendung des Passworts des Kunden durchgeführt werden, ganz gleich, ob eine solche Verwendung unberechtigt ist.

Der Kunde haftet unter allgemeinen Vollmachtsregelungen gegenüber November First für Verluste, die November First als Folge des Empfangs von Instruktionen von einer Person erleidet, die (explizit oder implizit) berechtigt ist, im Namen des Kunden November First Anweisungen zu geben.

8.Maßnahmen

8.1  Überwachung und Kontrolle

November First überwacht laufend alle Kundenangelegenheiten unter anderem nach dem Geldwäschegesetz. Dabei kann es sich um Änderungen in der Kontroll- und Eigentümerstruktur des Kunden, Transaktionsmuster des Kunden usw. handeln. November First überwacht darüber hinaus sämtliche Transaktionen einzeln nach dem Empfänger der Überweisung, der anhand der offiziellen Sanktionslisten sowie nach der Datenbank der EU über finanzielle Sanktionen und nach der Liste des dänischen Außenministeriums über sanktionierte Organisationen und/oder Länder und politisch exponierte Personen geprüft wird. Wenn der Kunde Beträge an solche Empfänger überweist, die auf einer solchen Liste eingetragen sind, kann die Überweisung gestoppt werden, und der Betrag wird eingefroren.

Für den Fall, dass November First Umstände beobachtet, die in Bezug auf Geldwäsche und/oder Terrorismusfinanzierung verdächtig erscheinen, muss November First diese Umstände unverzüglich bei der Staatsanwaltschaft für schwere wirtschaftliche und internationale Kriminalität anzeigen.

8.2  Sperren und Schließen

November First ist berechtigt, dauerhaft oder vorübergehend, teilweise oder vollständig den Zugang des Kunden zu November First zu sperren. November First ist dazu berechtigt,

  •     wenn der Verdacht einer nicht autorisierten oder betrügerischen Verwendung des Zahlungsinstruments besteht; oder
  •     Objektive Gründe im Zusammenhang mit der Sicherheit des Zahlungsinstrumentes dies rechtfertigen; oder
  •     wenn November First nicht dazu in der Lage ist, Preise für die relevante Transaktion zu berechnen, da die relevanten Marktinformationen nicht verfügbar oder veraltet sind; oder
  •     im Fall eines Zahlungsinstrumentes mit einer Kreditlinie ein beträchtlich erhöhtes Risiko besteht, dass der Zahler seiner Zahlungspflicht nicht nachkommen kann.

November First unterrichtet den Kunden über die Sperrung und die Gründe dafür vor der Sperrung oder, falls dies nicht möglich ist, unmittelbar danach, es sei denn, dass dies die Sicherheit gefährdet.

Wenn die Gründe für die Sperrung nicht mehr bestehen, wird diese aufgehoben, und der Kunde hat sofort danach wieder Zugang zu November First.

November First ist auch bei der Bereitstellung seiner Dienstleistungen berechtigt, die Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, die November First nach billigem Ermessen für erforderlich und verhältnismäßig hält, um die Einhaltung der Marktregeln und Gesetze im Allgemeinen zu gewährleisten.

8.3  Aufzeichnung von Gesprächen

Um Dokumentation von vereinbarten Transaktionen und sachgemäße Bedienung des Kunden zu sichern, kann November First Telefongespräche aufnehmen.

8.4  Anforderungen von US-Behörden

Wenn der Kunde Geld ins Ausland überweist, kann es sein, dass Informationen an US-Behörden weitergegeben werden. Dem globalen elektronischen Messaging-Dienst für Finanzinstitutionen, SWIFT, wurde unter anderem auferlegt, kontinuierlich Informationen auszuhändigen, wenn die US-Behörden den Verdacht auf Finanzierung von Kriminalität oder Terrorismus nach US-Recht vermuten.

9.November Firsts Haftung

9.1  November First haftet, wenn das Unternehmen aufgrund von fahrlässigem Verhalten oder Verstoß seine Verpflichtungen verzögert oder mangelhaft erfüllt.

9.2  Auch in Bereichen, in denen eine strengere Haftung gilt, haftet November First nicht für direkte oder indirekte Verluste und Folgeschäden, die zurückzuführen sind auf:

  •     Ausfall von bzw. fehlender Zugang zu IT-Systemen oder Beschädigung von Daten in diesen Systemen, der auf die unten genannten Ereignisse zurückgeführt werden kann, ganz gleich, ob es November First selbst oder ein externer Lieferant ist, der für den Betrieb der Systeme verantwortlich ist.
  •     Ausfall der Stromversorgung oder Telekommunikation, Rechtsänderung oder Verwaltungsakte, Naturkatastrophen, Krieg, Aufruhr, Unruhen, Sabotage, Terrorismus oder Vandalismus (einschließlich Computerviren und Hacking).
  •     Streik, Aussperrung, Boykott oder Blockade, unabhängig davon, ob der Konflikt gegen November First gerichtet oder von November First oder seiner Organisation initiiert ist und unabhängig von der Ursache des Konflikts, auch wenn der Konflikt nur einen Teil von November First betrifft.
  •     Andere Umstände, die außerhalb der Kontrolle von November First liegen.

In folgenden Fällen ist November First nicht von der Haftung befreit:

  •    Wenn November First die Umstände, die Ursache für den Verlust sind, bei Vertragsabschluss hätte voraussehen müssen oder die Ursache für den Verlust hätte vermeiden oder überwinden müssen.
  •    Wenn die Gesetzgebung unter allen Umständen November First verantwortlich für die Umstände macht, die Ursache für den Verlust sind.

10.Änderung und Beendigung der Kundenbeziehung

10.1  Änderung der Bedingungen

November First ist jederzeit dazu berechtigt, die Bedingungen ohne vorherige Ankündigung zu ändern. Sofern die Bedingungen geändert werden, wird der Kunde darüber entweder über das Handelsportal und/oder per E-Mail benachrichtigt.

10.2  Preisänderungen

November First kann die Preise ohne vorherige Ankündigung ändern, wenn die Änderung darauf zurückzuführen ist, dass sich die Markt- oder Ertragsbedingungen von November First ändern, einschließlich:

  •    Kostenentwicklung bei November First.
  •    Eine angemessenere Nutzung der Ressourcen von November First.

Änderungen werden über das Handelsportal von November First und/oder Aussendung von E‑Mails mitgeteilt.

10.3  Kündigung

November First kann die Kundenbeziehung mit einer Frist von einem Monat kündigen.

Durch unbefugte Nutzung von November First oder wenn der Kunde seine Verpflichtungen im Rahmen dieser Bedingungen nicht erfüllt, kann November First unverzüglich und ohne Vorankündigung jedweden Vertrag über die Verwendung von November First und anderen Diensten und Dienstleistungen, die von November First geliefert werden, kündigen.

11.Beschwerden, anwendbares Recht und Gerichtsstand

11.1  Beschwerden

Wenn eine Meinungsverschiedenheit mit November First nicht zur Zufriedenheit des Kunden gelöst wird, kann eine Beschwerde bei complaints@novemberfirst.com eingereicht werden. Man kann sich auch wenden an:

November First
Hd.: CFO
Strandgade 98 3.
1401 København K

Beschwerden bei fehlender Einhaltung der Finanzgesetzgebung seitens November First, können der Finanzaufsicht (www.finanstilsynet.dk) vorgetragen werden.

Beschwerden über die Verarbeitung personenbezogener Daten seitens November First können der dänischen Datenschutzbehörde (www.datatilsynet.dk) vorgetragen werden.

11.2  Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Rechtsstreitigkeiten zwischen den Parteien, die aus diesem Vertragsverhältnis resultieren, werden ausschließlich nach dänischem Recht beurteilt. Klagen des Kunden gegen das November First und Klagen von November First gegen den Kunden können ausschließlich beim sachlich zuständigen Gericht in Dänemark am Sitz von November First erhoben werden. Das dänische Recht gilt auch für außervertragliche Schuldverhältnisse, die aus oder in Zusammenhang mit der Durchführung dieses Vertrages oder der einzeln abgeschlossenen Transaktionen entstehen. Ausgenommen sind Ansprüche, die auf unlauterem Wettbewerbsverhalten, aus einem den freien Wettbewerb einschränkenden Verhalten oder einer Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums beruhen.

12.Informationen über die Kundenbeziehung

12.1 Abfragen und Nutzung personenbezogener Daten

November First ist gemäß Geldwäschegesetz dazu verpflichtet, bestimmte Informationen über den Kunden einzuholen. Dazu gehören Name, Adresse und Sozialversicherungsnummer des wirtschaftlichen Eigentümers.

Im Zusammenhang mit Zahlungsdienstleistungen holt November First Informationen von Auftraggebern, Unternehmen, Banken und anderen ein, um die Zahlung durchzuführen, geltenden Gesetzen zu entsprechen und Zahlungsübersichten und dergleichen zu erstellen.

12.2 Weitergabe von Daten

Informationen über Kundenbeziehungen werden nur mit schriftlicher Zustimmung des Kunden weitergegeben oder wenn November First berechtigt oder gesetzlich verpflichtet ist.

November First kann jedoch ohne Zustimmung des Kunden Informationen bearbeiten und weitergeben, wenn es notwendig ist:

  •    zur Durchführung oder Korrektur einer Transaktion,
  •    zur Strafverfolgung oder zur Verhinderung von Missbrauch des Systems,
  •    zur Beratung eines Zahlungsempfängers durch November First im Hinblick auf einen angemessenen Gebrauch von November First, sofern die Informationen, die vorgebracht werden, nur die Arten von Transaktionen betreffen, die der Kunde macht, oder
  •    zur Anpassung des Systems durch November First, sodass es sicher, effektiv und zeitgemäß ist, und keine Informationen auf Einzelbenutzerebene vorgebracht werden.

Informationen werden an Folgende weitergegeben:

  •    In Verbindung mit Transaktionen gibt November First Informationen über den Absender an den Zahlungsempfänger, Partner und Korrespondenzbanken in Übereinstimmung         mit dem geltenden Recht weiter.
  •    Es werden Informationen an öffentliche Behörden weitergegeben, wenn November First dazu verpflichtet ist, z. B. im Zuge des Gesetzes zur Verwaltung der Einkommenssteuer.
  •    Wenn der Kunde seinen Verpflichtungen gegenüber November First nicht nachkommt, kann eine diesbezügliche Meldung an Auskunfteien und/oder Warnregister in Übereinstimmung mit den geltenden Regeln erfolgen.

12.3  Einblick

Der Kunde hat nach dem Datenschutzgesetz Recht auf Einblick darin, welche Informationen November First über den Kunden behandelt. November First hat das Recht, für schriftliche Informationen Bezahlung zu verlangen.

Sofern der Kunde der Weitergabe von Informationen zugestimmt hat, kann er auf schriftlichen Antrag jederzeit bestätigt bekommen, welche Arten von Informationen weitergegeben werden, zu welchem Zweck die Weitergabe erfolgt und wer die Informationen auf Grundlage der Zustimmung erhält.

12.4  Aufbewahrung von Informationen

November First ist dazu verpflichtet, eingeholte Informationen gemäß Geldwäschegesetz zu speichern. Dies gilt für Informationen über den Kunden und Dokumentation für Transaktionen. Informationen, Dokumente und Aufzeichnungen müssen nach Beendigung der Geschäftsbeziehung mit dem Kunden mindestens 5 Jahre aufbewahrt werden. Personendaten werden 5 Jahre nach Beendigung der Geschäftsbeziehung gelöscht.

12.5  Fehler in den Informationen von November First

Wenn November First feststellt, dass falsche oder irreführende Informationen über den Kunden registriert wurden, können sie sofort korrigiert oder gelöscht werden. Wenn die Informationen an andere weitergegeben wurden, werden die Empfänger über die Korrekturen informiert.